LINDA schützt vor Phishing!


Debit- und Kreditkartenbetrug

Debit- und Kreditkartenbetrug findet meist im Netz statt. Deshalb gilt #ufpasse!

Halten Sie sich an LINDA. Jeder Buchstabe von LINDAs Name steht für einen Merksatz, mit dem man Phishing verhindern kann:

Links und Anhängen misstrauen

  • Wenn Sie einen Link anklicken oder einen Anhang öffnen, können Ihre persönlichen Daten gestohlen oder Ihr Gerät kann mit einem Virus oder einer betrügerischen Software infiziert werden.
  • Bei Links und Anhängen ist deshalb immer Vorsicht geboten, selbst wenn Ihnen der Absender vermeintlich bekannt ist.
  • Besonders kritisch sollten Sie bei E-Mails sein, die Sie nicht erwarten oder die Ihnen verlockende Angebote versprechen.
  • Prüfen Sie Nachrichten also immer sorgfältig, ehe Sie Links anklicken oder Anhänge öffnen.

Inhalte kritisch prüfen

  • Phishing-E-Mails sehen häufig aus wie Nachrichten von vertrauenswürdigen Unternehmen. Ihr Ziel ist es, Sie dazu zu bringen, persönliche Daten preiszugeben oder schadhafte Inhalte anzuklicken.
  • Bevor Sie klicken, fragen Sie sich also immer: Kann diese Nachricht wirklich echt sein?
  • Fragen Sie im Zweifelsfall über die offiziellen Kontaktkanäle beim Absender nach und überprüfen Sie die Richtigkeit der E-Mail.

Neutrale Anrede anzweifeln

  • Betrüger:innen setzen in E-Mails oft Dringlichkeit und Zeitdruck als psychologische Taktik ein, um Sie zu schnellen, unüberlegten Entscheidungen zu drängen.
  • Wenn Sie eine E-Mail mit einem dringenden Zeitrahmen erhalten, sollten Sie die Nachricht sorgfältig prüfen und bei Bedarf über die üblichen, offiziellen Kontaktkanäle direkt beim Absender nachfragen.
  • Denken Sie daran: Ihre Bank oder Ihr Kartenanbieter kontaktieren Sie nie via E-Mail, um persönliche Daten zu erfragen. Und: Seriöse Unternehmen setzen ihre Kund:innen nicht unter Zeitdruck.

Dringlichkeit hinterfragen

  • Betrüger:innen setzen in E-Mails oft Dringlichkeit und Zeitdruck als psychologische Taktik ein, um Sie zu schnellen, unüberlegten Entscheidungen zu drängen.
  • Wenn Sie eine E-Mail mit einem dringenden Zeitrahmen erhalten, sollten Sie die Nachricht sorgfältig prüfen und bei Bedarf den Absender über die offiziellen Kontaktinformationen direkt kontaktieren.
  • Denken Sie zudem daran: Ihre Bank oder Ihr Kartenanbieter kontaktieren Sie nie via E-Mail, um persönliche Daten zu erfragen.

Absender überprüfen

  • Wenn Sie Zweifel haben, löschen Sie die Nachricht. Antworten Sie nicht auf solche E-Mails und klicken Sie auch keine Links und Anhänge in solchen E-Mails an.
  • Betrüger:innen verwenden häufig gefälschte E-Mail-Adressen, die den echten Absendern täuschend ähnlichsehen. Oft ändern sie nur einen Buchstaben oder verwenden eine Domain, die fast identisch mit einer vertrauenswürdigen Domain ist.

      Gut zu wissen

      Gut zu wissen

      LINDAs Tipps gegen Phishing gibt es auch zum Ausdrucken.

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      Einkaufen im Handel und Bargeldbezug

      Kartenzahlungen sind dank modernster Technologien absolut sicher. In der Schweiz können Kartenbesitzer:innen zudem Beträge bis zu 80 Franken kontaktlos bezahlen. Mit den folgenden sieben Punkten schützen Sie Ihre Karten und kaufen sicher ein.

      1.

      PIN geheim halten
      und schützen

      • Lernen Sie Ihre PIN auswendig.
      • Vermeiden Sie offensichtliche Zahlenkombinationen wie z. B. Ihr Geburtsdatum.
      • Behalten Sie Ihre PIN für sich.
      • Ihr Kartenherausgeber wird Sie nie auffordern, Ihre PIN bekannt zu geben.
      • Geben Sie Ihre PIN nie an Türöffnern ein. Dabei handelt es sich oft um eine Manipulation.
      2.

      PIN-Code
      immer verdeckt eingeben

      Geben Sie Ihre PIN immer verdeckt ein und lassen Sie sich bei der Eingabe nicht beobachten.

      3.

      Keine Ablenkung

      Lassen Sie sich beim Geldabheben, Bezahlen oder Billettlösen nicht ablenken. Fordern Sie zu nahe tretende Personen auf, Abstand zu halten. Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und nehmen Sie keine Hilfe von bekannten und unbekannten Personen an, wenn zum Beispiel Ihre Karte im Automaten feststeckt.

      4.

      Bauchgefühl
      ernst nehmen

      Geben Sie am Kartenautomaten Ihrer Intuition nach: Wenn Ihnen ein Automat verdächtig vorkommt oder Sie sich am Automaten unwohl fühlen, weil zum Beispiel dubiose Personen in der Nähe sind, jemand Sie anspricht oder Ihnen zu nahekommt, brechen Sie den Bezahl- oder Geldabhebevorgang ab und suchen Sie sich einen anderen Automaten.

      5.

      Karte nicht
      aus der Hand geben

      Behalten Sie Ihre Karte im Auge, lassen Sie Angestellte im Geschäft nicht mit Ihrer Karte in einen anderen Raum gehen oder vertrauen Sie nicht einem vermeintlichen Helfer am Geldautomaten. Die Karte kann blitzschnell ausgetauscht werden, ohne dass Sie es merken.

      6.

      Karte
      sperren lassen

      Lassen Sie Ihre Karte bei Verdacht auf Missbrauch umgehend sperren. Das Gleiche gilt bei Diebstahl, Verlust oder Einzug der Karte am Automaten.

      7.

      Kontrolle und
      Auffälligkeiten melden

      Kontrollieren Sie immer den zu zahlenden Betrag, bevor Sie die PIN bestätigen oder die Abrechnung unterschreiben. Kontrollieren Sie Belege und Kontoauszüge und melden Sie Unstimmigkeiten sofort Ihrem Kartenherausgeber.


          Einstellungen Ihrer Zahlkarte

          Beschränken Sie Bezugslimiten und schalten Sie Kartenfunktionen aus, die Sie nicht regelmässig nutzen. Die Möglichkeiten, Kartenfunktionen der neuen Debitkarten im Self-Service-Portal zu steuern, sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Kontaktieren Sie Ihre Bank, wenn Sie dabei Hilfe benötigen.

          Geografische Einstellungen
          Prüfen Sie ausserdem die geografischen Einstellungen Ihrer Karten und schränken Sie deren Verwendung in bestimmten Regionen ein. Bei Fragen hilft Ihnen Ihr Kartenherausgeber gerne weiter.

          Tipp

          Tipp

          Kleben Sie eine Notiz auf Ihren Reisepass, die Sie daran erinnert, die geografischen Einstellungen Ihrer Karte vor der Reise zu prüfen.