- Kartenzahlungen sind heute sehr sicher.
- Chip-Technologie, PIN-Codes und die 3‑D‑Secure Technologie verhindern zuverlässig missbräuchliche Transaktionen. Die Echtzeit‑Überwachung erkennt und blockiert in vielen Fällen verdächtige Transaktionen.
- Schützen Sie Ihre Karte und Ihre PIN und Ihre Zugangsdaten zur App. Geben Sie keine Codes an Dritte weiter und melden Sie ungewöhnliche Abbuchungen sofort.
- Wer aufmerksam bleibt und die Sicherheitsregeln beachtet, bezahlt mit Karte zuverlässig und bequem.
- Benutzen Sie nur vertrauenswürdige Geldautomaten und Zahlterminals.
- Wenn ein Gerät beschädigt ist oder ungewöhnlich aussieht, verwenden Sie es nicht.
- Geben Sie Ihre PIN immer verdeckt ein (zum Beispiel durch Ihre Hand oder das Portemonnaie). Lassen Sie sich dabei nicht beobachten oder ablenken.
- Bei verdächtigen Geräten oder Personen brechen Sie die Transaktion sofort ab.
- Wenn ein Automat oder Terminal Ihre Karte einzieht oder wenn die Karte stecken bleibt, nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an.
- Sperren Sie Ihre Karte in der App und informieren Sie den Kartenherausgeber über den Vorfall.
- Merken Sie sich Ihre PIN und notieren Sie sie nicht.
- Schützen Sie Ihre PIN konsequent.
- Geben Sie Ihre PIN niemals weiter – auch nicht an die Polizei oder Bankmitarbeitende.
- Niemand darf bei der Eingabe zusehen. Verdecken Sie die PIN – zum Beispiel mit der Hand oder dem Portemonnaie.
- Lassen Sie sich bei der PIN-Eingabe nicht ablenken.
- Ihre vom Finanzinstitut vergebene PIN ist sehr sicher – sie kann weder aus Karten‑ noch Kontodaten errechnet werden.
- Wird die PIN jedoch ausgespäht, erhalten Betrüger:innen Zugang zu Ihrem Konto, falls die Karte zusätzlich entwendet wird. Deshalb: PIN immer verdeckt eingeben.
- Wählen Sie eine starke, individuelle PIN. Vermeiden Sie einfache Zahlenfolgen (1234, 0000, 1111), Ihr Geburtsdatum, Telefonnummernteile, Autokennzeichen oder andere leicht erratbare Muster.
- Notieren Sie niemals Ihre PIN.
- Falls Sie die PIN für Ihre Konto-, Debit- oder Kreditkarte vergessen haben, können Sie bei Ihrem Finanzinstitut eine neue anfordern.
- Je nach Anbieter, kann die PIN in der App abgefragt werden.
- Kartendiebstähle passieren häufig in der Nähe von Geldautomaten, Zahlterminals oder an Orten mit vielen Menschen.
- Täter:innen nutzen kurze Momente der Unachtsamkeit – beim Einkaufen, Reisen, im Restaurant oder an Veranstaltungen – und stehlen unbemerkt die Karte.
- An die PIN gelangen Betrüger:innen meist durch Beobachten. Geben Sie Ihre PIN deshalb immer verdeckt ein (zum Beispiel mit der Hand oder dem Portemonnaie). Besonders leicht machen Sie es den Täter:innen, wenn Sie die PIN notieren.
- Schauen Sie den Geldautomaten oder das Zahlterminal genau an.
- Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, zum Beispiel ein wackeliger Aufsatz, Spuren von Klebestreifen oder Beschädigungen, benutzen Sie den Automaten nicht.
- Verdächtige Transaktionen erkennen Sie daran, dass Beträge, Zeitpunkte, Händler oder Orte nicht zu Ihrem üblichen Zahlungsverhalten passen – oder dass Zahlungen erscheinen, die Sie selbst nicht ausgelöst haben.
- Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen regelmässig und genau, im E‑Banking, in der Karten‑App oder auf dem Kontoauszug.
- Melden Sie verdächtige oder missbräuchliche Transaktionen sofort Ihrem Finanzinstitut oder dem Kartenherausgeber. Dies hilft bei der Klärung der Haftung und ermöglicht es dem Finanzinstitut, schnell präventive Massnahmen zu ergreifen und die Sicherheit weiter zu erhöhen.
- Sperren Sie die Karte sofort: in Ihrer Karten- oder Banking-App oder bei Ihrem Finanzinstitut.
- Haben Sie den Verdacht auf einen Missbrauch Ihrer Konto-, Debit- oder Kreditkarte, melden Sie dies umgehend Ihrem Finanzinstitut oder Kartenherausgeber.
- Falls Sie bereits missbräuchliche Transaktionen auf Ihrem Konto oder Ihrer Abrechnung festgestellt haben, erstatten Sie ausserdem Anzeige bei der Polizei.
- Sperren Sie die Karte sofort: in Ihrer Karten- oder Banking-App oder bei Ihrem Finanzinstitut.
In folgenden Fällen sollten Sie zudem Anzeige bei der Polizei erstatten:
- Die Karte wurde Ihnen (allenfalls zusammen mit Bargeld oder Identitätsdokumenten) gestohlen.
- Sie haben auf Ihrem Konto oder Ihrer Abrechnung missbräuchliche Transaktionen festgestellt, die Sie nicht getätigt haben.
- Ja, zumindest immer dann, wenn die Karte in die Hände von Dritten gelangt sein könnte.
- Mit einer Anzeige bei der Polizei unterstützen Sie die Polizei bei ihren Ermittlungen und der Suche nach potenziellen Betrügern.
- Lassen Sie Ihre Karte sofort sperren, wenn sie gestohlen wurde, wenn Sie sie verloren haben, wenn Sie missbräuchliche Transaktionen auf Ihrem Konto feststellen oder wenn Ihre Karte unvermittelt von einem Automaten eingezogen wurde.
- Zögern Sie nicht und kommen Sie dieser Pflicht so rasch als möglich nach.
- Sperren Sie Ihre Karte lieber einmal zu viel als zu wenig – auch wenn Sie sich über den Verbleib der Karte unsicher sind.
- Sperren Sie die Karte sofort: in Ihrer Karten- oder Banking-App oder bei Ihrem Finanzinstitut.
- Ihre Karte können Sie rund um die Uhr, auch am Wochenende, per Telefon bei Ihrem Finanzinstitut oder Kartenherausgeber sperren lassen.
- Geben Sie wenn möglich Kartennummer und Art des Kontos an.
- Tragen Sie die Telefonnummer Ihres Finanzinstituts immer bei sich (jedoch nicht zusammen mit der Karte). Speichern Sie sie auch in Ihrem Handy ab. So können Sie im Notfall rasch reagieren.
- Geben Sie wenn möglich Kartennummer und Art des Kontos sowie dessen Inhaber an.
- Notfalls können Sie Ihre Karte auch ohne diese Informationen sperren lassen. Das Finanzinstitut wird Sie in diesem Fall mittels Kontrollfragen (zum Beispiel aktueller Kontostand, letzter Bezug, regelmässige Eingänge) identifizieren.
- Bei einzelnen Finanzinstituten ist es möglich, die Karte nach einer vorgängigen Sperrung wieder entsperren zu lassen.
- Normalerweise wird die Karte aus Sicherheitsgründen jedoch vernichtet und das Finanzinstitut oder der Kartenherausgeber stellt eine neue Karte aus. Nehmen Sie dazu Kontakt mit Ihrem Finanzinstitut oder dem Kartenherausgeber auf.
- Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei, wenn Ihnen Bargeld, Karten oder Identitätsdokumente gestohlen wurden oder wenn auf Ihrem Konto oder über Ihre Zahlungsapp missbräuchliche Transaktionen stattgefunden haben, die Sie nicht getätigt haben.
- Melden Sie zudem einen Verlust Ihrer Karte oder einen möglichen Kartenmissbrauch sofort Ihrem Finanzinstitut oder Kartenherausgeber.
Erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle. Beschaffen Sie sich vorab folgende Informationen:
- Konto- und Kartennummer
- Sperrdatum/-zeit
- Missbräuchliche Transaktionen (Datum, Zeit, Ort). Beachten Sie, dass nur vollständig abgerechnete Transaktionen angezeigt werden können.
- Haben eventuell weitere verdächtige Transaktionsversuche stattgefunden (Datum, Zeit, Ort)?
- Versuchen Sie nachzuvollziehen, wie und wann die Täter an Ihre Karte oder Karteninformationen und Ihre PIN gelangt sein könnten.
- Können Sie den vermuteten Ort der Manipulation respektive des Betrugs beschreiben (Ort, Adresse, involvierte Drittpersonen, Besonderheiten des Automaten, zum Beispiel eine Manipulation)?
Bei einer Zahlung mit PIN wird die Identifizierung durch PIN-Eingabe vorgenommen. Bei einer Zahlung mit Unterschrift erfolgt die Identifizierung durch Unterschrift.
Nein. Beide Karten sind absolut sicher – vorausgesetzt, die Karteninhaber:innen gehen achtsam damit um.
Haben Sie den Betrag mit Ihrer Kreditkarte bezahlt, können in Einzelfällen Zahlungen rückgängig gemacht werden, zum Beispiel dann, wenn Ware nicht geliefert wurde oder mangelhaft ist. Der Anbieter Ihrer Kreditkarte storniert die Belastung dann vorläufig, bis der Fall geklärt ist.
- Nein. Ihre physische oder digitale Konto-, Debit- oder Kreditkarte ist persönlich und darf nicht an Dritte weitergegeben und auch nicht in Wallets Dritter registriert werden. Dies gilt auch für Familienmitglieder, enge Vertraute, Polizisten oder Bankangestellte.
- Behalten Sie auch Ihre PIN für sich. Für Ehepartner:in, Kinder usw. können Sie bei Ihrem Finanzinstitut eine eigene Karte beantragen.
Grundsätzlich haftet das Karteninstitut. Im Fall einer Sorgfaltspflichtverletzung – wenn Sie zum Beispiel vertrauliche Karteninformationen und/oder den Authentifizierungscode an Dritte weitergegeben haben – müssen Sie aber damit rechnen, den finanziellen Verlust selbst zu tragen. Das gilt auch, wenn Sie eine missbräuchliche Transaktion mit der App bestätigt haben.